Mein Training für…….

Zunächst: Ich habe trainiert, ganz gut und bin auch zufrieden…..mein Hauptziel ist und war schneller zu werden auf „halblange“ Strecken – sprich ca. 100 – 200km.

Ja – und eigentlich wollte ich gewohnheitsmmäßig bei Paris-Brest-Paris starten (August 2015) und mich ab April dafür qualifizieren.

Bei ersten Quali-Brevet kamen berufliche Termine dazwischen. Okay, dann habe ich schon mal – gewohnheitsmäßig – eine Alternative aufgetan und bin dann am Samstag beim nächsten (meinem ersten Brevet 2015) an den Start gegangen.

Praktisch von Anfang an hat das Knie rebelliert und während dem 15km-langen Anstieg, merkte ich deutlich, dass es heute nicht nur unendlich zäh werden würde (ich fahre ja immer noch altmodisch ohne irgndeine Bergübersetzung…..bin ja erst knapp vor 50….) und vor allem merkte ich, dass die ganze Nacht durchfahren müsste, um überhaupt im Zeitlimit anzukommen….

Aber das waren nur die „äußeren Erkenntnisse“. – „Innen“ war mir klar – Knie hin oder her – : Ich habe keine Lust mehr mir auf dem Rad die Nacht um die Ohren zu schlagen! – Mit meinem aktuellen chronischen Schlafdefizit und dem streikenden Knie bechloss ich direkt zurück zum Auto zu fahren. – Eigentlich hätte ich mir diese Erkennntnis leichter machen können, wenn ich das „Gewohnheitsmäßige“ mal in Ruhe überdacht hätte.

3 mal Paris-Brest-Paris (und jedes Mal schneller) und die dazugehörigen Brevets reichen mir. Das Schlafdefizit war immer mein größtes Problem und – rückschauend betrachtet – entwickelte ich jedes Mal einen größeren Widerstand gegen das Nachts-Fahren.

Meine Lieblingsbrevets waren immer die 200km und die 300km – je nach Startzeit und Profil fuhr ich das immer zwischen 7 Stunden 40 und 13 Stunden brutto – alles im Hellen machbar, und alles war gut für mich.

– Die Nachtfahrten bei den längeren Brevets (400km, 600km, 1200km) fand ich am Anfang interessant, später war das eher ein Grund zu leiden. Obwohl ich nie wirklich einer gefährlichen Situation ausgesetzt war: Ich fand´s einfach immer anstrengend und dann immer anstrengender.

Ich schließe ein Sportevent, das über eine Nacht geht, für die Zukunft nicht kategorisch aus. Aber dieses Jahr mache ich sicher keins.

„Mein Training für“ geht weiter – keine Frage – und das nächste was ansteht ist der BERGLAUF IN BÜHLERTAL am 16.Mai 2015.

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Leidenschaft

“Das Wichtigste ist es, einfach nur eine Leidenschaft fürs Laufen zu entwickeln. Den Morgen zu lieben, den Trail zu lieben, die Pace auf der Bahn zu lieben.”

Pat Tyson

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